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Falls Sie wider Erwarten nicht das richtige Auto bei uns gefunden haben ... schade - aber der Besuch bei uns hat sich doch für Sie gelohnt.
Jeder weiß, dass es Prämienabos gibt - oft auch "Leser werben Leser" oder Freundschaftsabo genannt. Jeder kennt die Kaffeemaschinen, den Toaster und das
Kofferset, das man als Werbeprämie für die Tageszeitung bekommen soll. Doch wussten Sie, dass man selbst gar kein Leser sein muss, um einen neuen Leser zu werben? Die Bezeichnung
"Leser werben Leser" ist ein wenig irreführend. Jeder kann jeden werben.
Viel interessanter als Koffersets sind allerdings Barprämien.
Doch nicht alle Anbieter gewähren die selbe Prämienhöhe für ein und dieselbe Zeitschrift - die Prämien unterscheiden sich oft erheblich. Spätestens wenn die
Bargeldprämie aber höher ausfällt als die Fixkosten für das Abo, muss man sich fragen "Wie kann das überhaupt sein?". Ein ganzes Jahr lesen und
der Verlag vergibt das vom Leser eingenommene Geld sofort als Barprämie an den Werber... Wovon lebt denn dann die Zeitschrift? Wer bezahlt die Redakteure? Wer das ganze Papier?
Wer den Briefträger, der Ihnen die Zeitschrift Woche für Woche nach Hause bringt?
Doch warum dann diese irrwitzigen Prämien?
Dazu muss man wissen, dass die Einnahmen der meisten Zeitschriften nur zu etwa einem Drittel aus den Verkaufserlösen stammen und zu zwei Dritteln aus Werbeeinnahmen. Die Höhe der
Werbeeinnahmen hängt wiederum direkt mit der Auflagenstärke zusammen. Und ein fester Stamm an Abonnenten sichert dem Verlag eben eine gewisse Auflagenstärke. So
kann es für einen Zeitschriftenverleger durchaus Sinn machen auf einen Teil der Verkaufserlöse zu verzichten, um andererseits höhere Werbeeinnahmen zu generieren.
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